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Blog: Sternenkinder

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Sternenkinder

Tabuthema Fehlgeburt: Warum wir lauter über den Verlust von Sternenkindern sprechen müssen

Der Moment, in dem es beim Ultraschall plötzlich still wird. Der fragende Blick zur Ärztin, das pochende Herz, und dann dieser eine Satz, der die Welt in ein Davor und ein Danach teilt: „Es tut mir leid, ich kann keinen Herzschlag mehr finden.“ Für die Eltern bricht in dieser Sekunde ein ganzes Universum zusammen. Doch sobald sie die Tür der Praxis hinter sich schließen, erwartet sie oft eine ohrenbetäubende Stille. Über Fehlgeburten und frühe Sternenkinder spricht man nicht. Man weint leise, funktioniert weiter und versteckt den Schmerz hinter einem tapferen Lächeln. Aber warum eigentlich? Warum hüllen wir eines der schmerzhaftesten Erlebnisse, das eine Familie durchmachen kann, in ein so tiefes gesellschaftliches Schweigen? Die toxische 12-Wochen-Regel Die Gesellschaft hat uns eine ungeschriebene Regel auferlegt: „Erzähle erst nach der 12. Woche von deiner Schwangerschaft, falls etwas schiefgeht.“ Diese Regel ist gut gemeint, aber psychologisch fatal. Denn sie suggeriert Frauen: Wenn du dein Baby verlierst, behalte es für dich. Mache deinen Schmerz nicht zum Problem der anderen. Trauere allein. Doch wenn eine Frau schwanger wird, wird sie in der Sekunde des positiven Tests zur Mutter. Sie trauert bei einem frühen Verlust nicht um einen „Zellhaufen“, wie es medizinisch oft kühl genannt wird. Sie trauert um den ersten Schultag, um das Lachen an Weihnachten, um eine komplette Zukunft, die ihr gerade gewaltsam aus den Händen gerissen wurde. Psychologie: Das Phänomen der „Aberkannten Trauer“ In der Psychologie spricht man bei Fehlgeburten oft von „Disenfranchised Grief“ (Aberkannte Trauer). Das bedeutet: Die Gesellschaft erkennt den Verlust nicht als „echten“ Todesfall an. Es gibt keine Beerdigung, keinen offiziellen Trauerurlaub, keinen Sarg und oft nicht einmal ein Grab. Die Folge dieser aberkannten Trauer sind extrem verletzende Sätze aus dem Umfeld, die den Schmerz der Eltern bagatellisieren: „Es war ja noch ganz früh.“ „Die Natur wird sich etwas dabei gedacht haben.“ „Ihr seid noch jung, ihr könnt es einfach nochmal probieren.“ Diese toxische Positivität führt dazu, dass Sternenmütter (und auch Sternenväter!) sich mit ihrer Trauer isolieren. Viele entwickeln starke Schuldgefühle und glauben, ihr Körper habe versagt. Das Schweigen macht aus einem schmerzhaften Verlust oft ein tiefes Trauma. Warum wir das Schweigen brechen müssen Wusstest du, dass statistisch gesehen etwa jede vierte bis sechste Schwangerschaft in einer Fehlgeburt endet? Wenn du dich in deinem Freundeskreis umsiehst, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass dort Frauen sitzen, die dieses Schicksal teilen. Doch weil niemand darüber spricht, denkt jede betroffene Frau, sie sei die Einzige. Sie fühlt sich fehlerhaft und allein. Indem wir laut aussprechen: „Ich habe ein Kind verloren“, nehmen wir dem Thema das Stigma. Wir geben dem Schmerz eine Daseinsberechtigung. Heilung kann erst beginnen, wenn die Wunde gesehen wird. Sternenkinder sind keine Tabuthemen. Sie sind kleine Menschen, die bedingungslos geliebt wurden und die einen festen Platz in der Familiengeschichte haben. Greifbare Erinnerungen schaffen: Wenn der Ort zum Trauern fehlt Weil es nach einer frühen Fehlgeburt oft keinen Friedhof gibt, fehlt Eltern ein physischer Ort, an dem sie ihre Trauer ablegen können. Aus psychologischer Sicht ist es jedoch extrem wichtig, dem Verlust Raum und Sichtbarkeit zu geben. Erschaffe dir deinen eigenen Gedenkort. Das kann eine kleine Schachtel mit dem ersten Ultraschallbild und dem positiven Test sein. Im Aevoria Shop fertigen wir liebevoll personalisierte Sternenkind-Andenken. Eine sanft leuchtende Gedenkkerze mit einem Namen oder einem Datum, oder ein zarter Art-Print können dir helfen, das Unbegreifliche greifbar zu machen. Zünde die Kerze an dunklen Tagen an und erlaube dir, zu fühlen: Du warst da. Du fehlst. Du bleibst unvergessen. Du bist eine Sternenmama. Dein Schmerz ist echt. Und du bist mit deinen Gefühlen nicht allein.
21.02.2026
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Sternenkinder

Ein Lichtermeer der Liebe: Der Sternenkind-Gedenktag am 15. Oktober

Ein Kind zu verlieren, bevor es das Leben richtig beginnen konnte, ist ein Schmerz, für den es oft keine passenden Worte gibt. Wenn aus tiefer Vorfreude plötzliche Stille wird, bleibt eine Lücke, die unsichtbar, aber für die Eltern allgegenwärtig ist. Um dieser Trauer, aber vor allem der unendlichen Liebe zu diesen Kindern Raum zu geben, gibt es den Sternenkind-Gedenktag am 15. Oktober. Dieser Tag (international Pregnancy and Infant Loss Remembrance Day genannt) ist den Babys gewidmet, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verstorben sind. Er schenkt Sterneneltern, Geschwistern und Angehörigen einen festen Platz im Kalender, um sich zu erinnern und zu zeigen: Unser Kind war da, es ist ein Teil unserer Familie und bleibt für immer unvergessen. Die Welle des Lichts (Wave of Light) Das wohl berührendste Ritual an diesem Tag ist das weltweite Lichtermeer. Um 19:00 Uhr Ortszeit stellen betroffene Familien und ihre Unterstützer überall auf der Welt eine brennende Kerze gut sichtbar ins Fenster. Da die Kerzen in jeder Zeitzone um Punkt 19:00 Uhr entzündet werden und für mindestens eine Stunde brennen, entsteht eine symbolische Lichterwelle, die in 24 Stunden einmal die gesamte Erde umrundet. Dieses Licht spendet Trost und sendet eine kraftvolle Botschaft: Du bist mit deinem Verlust nicht allein. Liebevolle Rituale für den 15. Oktober Jeder Mensch trauert anders. Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“, wenn es darum geht, dem eigenen Sternenkind zu gedenken. Hier sind einige sanfte Rituale, die vielen Eltern an diesem Tag Kraft geben: Eine Kerze entzünden: Nimm dir um 19:00 Uhr bewusst Zeit. Oft hilft es, eine ganz spezielle Kerze für diesen Moment zu haben. Bei Aevoria findest du personalisierbare Trauer- und Grabkerzen, die du mit dem Namen deines Kindes, einem Datum oder einem tröstenden Spruch versehen kannst. Einen Brief schreiben: Bringe all die Gefühle, Wünsche und Gedanken, die du deinem Kind noch sagen wolltest, auf Papier. Es kann sehr befreiend sein, diese Worte in einer schönen Grußkarte oder auf edlem Briefpapier festzuhalten. Einen Erinnerungsort schaffen: Richte einen kleinen Platz in deinem Zuhause ein – mit einem Ultraschallbild, einem kleinen Engel, Trockenblumen oder einem gerahmten Art Print mit Sternenmotiv. Den Namen aussprechen: Für Sterneneltern ist es oft das schönste Geschenk, wenn andere den Namen ihres Kindes ganz selbstverständlich in den Mund nehmen. Sprich mit deinen Liebsten über dein Kind. Wie können Freunde und Angehörige helfen? Oft herrscht im Umfeld eine große Hilflosigkeit. Man hat Angst, etwas Falsches zu sagen, und schweigt deshalb lieber. Doch genau dieses Schweigen tut am meisten weh. Ein einfaches „Ich denke heute besonders an euch und euer Baby“ oder das Entzünden einer eigenen Kerze im Fenster (vielleicht begleitet von einem Foto per WhatsApp an die Eltern) bedeutet die Welt. Eine kleine, liebevoll gestaltete Postkarte im Briefkasten zeigt den Eltern: Wir haben euer Kind nicht vergessen. Kleine Spuren, die für immer bleiben Wir bei Aevoria möchten euch in diesen schweren Momenten begleiten. Unsere individualisierbaren Andenken werden mit größter Sorgfalt und ganz viel Herzblut in unserem Atelier gefertigt, um euren kleinen Sternen ein würdiges Andenken zu bewahren. Am 15. Oktober leuchtet unser Licht für euch und all die kleinen Seelen da oben. 💫
21.02.2026

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